Wir sind nun offiziell KAHSFV lizenziert

Die TMB Health.IT hat nun die möglichkeit Krankenhäuser auf Ihrem Weg der Digitalen Transformation und bei der Inanspruchnahme der Förderung durch das Krankenhauszukunftsgesetz zu beraten und zu unterstützen.

Von der individuellen Beratung, über die perfekte Planung, bis hin zur reibungslosen Installation und Konfiguration bieten wir alles aus einer Hand mit langjähriger und branchenspezifischer Erfahrung.

Alle Fördertatbestände auf einen Blick (Auszug von https://www.krankenhauszukunftsfonds.de/Redaktion/Schulung/Dossiers/schulung-kapitel-3.html):

Die Schwerpunkte dieser Schulung liegen auf den folgenden Fördertatbeständen 2-6, 8 und 10, da bei diesen die Berechtigung durch den IT-Dienstleister benötigt wird. Für einen besseren Gesamteindruck erhalten Sie hier darüber hinaus einen kurzen Überblick zu den Fördertatbeständen 1, 7, 9 und 11. Für die Lernerfolgskontrolle sind diese nicht relevant und daher grau hinterlegt.

 

Fördertatbestand 1

Anpassung der technischen / informationstechnischen Ausstattung der Notaufnahme eines Krankenhauses an den jeweils aktuellen Stand der Technik
(§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 KHSFV)
Fördertatbestand 2 Patientenportale
( § 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 KHSFV): Patientenportale sollen zukünftig den Kommunikationsaufwand reduzieren, den Austausch von Informationen beschleunigen und die Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten verbessern. Insbesondere geht es um die Bereiche digitales Aufnahme- und Behandlungsmanagement sowie das Entlassungs- und Überleitungsmanagement zu nachgelagerten Leistungserbringern.
Fördertatbestand 3 Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation
(§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 KHSFV): Das Ziel dieser Förderung ist, die Verfügbarkeit der Pflege- und Behandlungsdokumentation zu erhöhen und gleichzeitig den Aufwand für die Erstellung zu verringern. Bei diesem Fördertatbestand werden zwei Themenschwerpunkte betrachtet: digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation und Systeme zur automatisierten und sprachbasierten Dokumentation.
Fördertatbestand 4 Einrichtung von teil- oder vollautomatisierten klinischen Entscheidungsunterstützungssystemen
(§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 4 KHSFV): Die Anwendungsbereiche klinischer Entscheidungsunterstützungssysteme sind vielfältig. Sie unterscheiden sich insbesondere in ihrer Komplexität und Funktionalität. Ziel soll es hierbei jedoch sein, Ärztinnen und Ärzte, das Pflegefachpersonal oder auch weitere Entscheidungsträger in Ihren Entscheidungen zu unterstützen. Hierzu zählen beispielsweise täglich zu treffende Entscheidungen bezüglich der Wahl der durchzuführenden Diagnostik, Therapie oder Medikation. Hierdurch soll darüber hinaus gewährleistet werden, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse schnellstmöglich in der Versorgung zur Verfügung stehen.
Fördertatbestand 5 Digitales Medikationsmanagement
(§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 5 KHSFV): Ziel ist es, die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in Krankenhäusern durch Maßnahmen eines digitalen Medikationsmanagements zu erhöhen. Hierzu sind die durchgehende digitale Dokumentation der Medikation in interoperablen Systemen sowie die ständige Verfügbarkeit dieser Informationen für alle am Behandlungsprozess Beteiligten erforderlich.
Fördertatbestand 6 Digitale Leistungsanforderung
(§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 KHSFV): Bei einer Behandlung im Krankenhaus sind oft viele unterschiedliche Fachabteilungen beteiligt, die miteinander interagieren. Die konsequente digitale Anforderung und/oder automatisierte Anforderung bei Diagnose- oder Behandlungsplänen und gleichzeitig digitale Rückmeldungen bei Befunden machen die Kommunikation schneller und verringern Fehler in der Behandlung.
Fördertatbestand 7   Leistungsabstimmung und Cloud-Computing Systeme
(§ 19 Absatz 1 Satz 1 Nr. 7 KHSFV)
Fördertatbestand 8 Digitales Versorgungsnachweissystem für Betten zur besseren Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und anderen Versorgungseinrichtungen
(§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 8 KHSFV): Ziel ist es, online-basierte Versorgungsnachweis-/(Betten-)systeme in Krankenhäusern zu fördern. Diese Versorgungsnachweissysteme sind vor allem in der präklinischen Versorgung entscheidend – dabei insbesondere für die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern sowie Rettungsdiensten, Leitstellen und anderen Akteurinnen und Akteuren.
Fördertatbestand 9   Beschaffung, Errichtung, Erweiterung oder Entwicklung informationstechnischer, kommunikationstechnischer und robotikbasierter Anlagen, Systeme oder Verfahren und telemedizinische Netzwerke
(§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 9 KHSFV)
Fördertatbestand 10 IT-Sicherheit
(§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 10 KHSFV): Ziel ist es, die IT- bzw. Cybersicherheit in Krankenhäusern, die nicht zu den kritischen Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung) gehören sowie in Hochschulkliniken zu verbessern. Durch die zunehmende Digitalisierung und die damit verbundenen Prozesse sollen deshalb auch Krankenhäuser, die nicht zur kritischen Infrastruktur nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung) gehören, berücksichtigt werden.
Fördertatbestand 11   Anpassung von Patientenzimmern an die besonderen Behandlungsformen im Fall einer Epidemie
(§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 11 KHSFV)